Warehouse Management System für Lager, die keine IT-Abteilung haben

Ein Zugang statt eines IT-Projekts: anmelden, Lager abbilden, Kanal anbinden – strukturiert ab dem ersten Auftrag.

Ein WMS war lange ein Projekt: Lizenz, Server, Beratertage, Einführungsphase. pakaneo ist ein Zugang. Du meldest dich an, bildest dein Lager ab, bindest deinen Kanal an – und arbeitest ab dem ersten Auftrag strukturiert.

Direkt startklar

Kein Server, keine Installation. Wir richten deine Instanz ein, ein Assistent führt dich durchs Setup.

Mandantenfähig ohne Aufpreis

Unbegrenzt viele Mandanten mit getrennten Beständen, eigenen Versandregeln und eigenem Login – ohne dass sich das auf den Preis auswirkt.

Direkt angebunden

Shopify, Billbee und das JTL Fulfillment Network sind direkt angebunden. Jedes andere System über die offene REST-API.

Ein Preis, alle Funktionen

249 € im Monat inklusive 2.500 gepackter Bestellungen. Keine Modulliste, keine versteckten Aufpreise.

Was ein WMS von einer Lagerliste unterscheidet

Eine Bestandsliste sagt dir, wie viel du hast. Ein Warehouse Management System sagt dir, wo es liegt, wer es zuletzt angefasst hat und in welcher Reihenfolge deine Mitarbeiter heute durchs Lager laufen sollten. In pakaneo hat jedes einzelne physische Stück eine eigene, lebenslange ID und einen Status – vom Wareneingang über Einlagerung, Reservierung, Pick und Packvorgang bis zum Versand. Der Unterschied wird ab dem Punkt spürbar, an dem eine Person das Lager nicht mehr im Kopf haben kann.

Dein Lager, wie es wirklich steht

Du trägst die Hallenmaße in Zentimetern ein und baust darin Straßen (Gänge), Bereiche (Regale) und Lagerplätze – links und rechts des Gangs, per Drag & Drop auf dem Grundriss. Jeder Lagerplatz bekommt automatisch einen eindeutigen Barcode aus einem fortlaufenden Nummernkreis; die passenden Etikettenvorlagen als Data-Matrix-Code liefern wir mit. Genau diese Koordinaten sind später die Grundlage der Laufwegberechnung – deshalb lohnt es sich, einmal mit dem Laserentfernungsmesser zu messen.

Lagerplätze lassen sich einzeln vom Picking ausnehmen und mit sprechenden Aliasnamen versehen. Sprechende Platznamen sind Absicht: Sie sind schneller vorlesbar und weniger verwechslungsanfällig als reine Zahlen.

Chaotische Lagerhaltung ohne Chaos

Bei fester Platzvergabe blockierst du Fläche für Artikel, die gerade nicht da sind. Bei chaotischer Lagerhaltung nutzt du jeden freien Platz – und das System merkt sich die Zuordnung, weil beim Einlagern Artikel und Platz gescannt werden. Ergebnis: höhere Flächenauslastung, kürzere Einlagerzeiten, keine Einarbeitung auf ein Lagerlayout. Ein nächtlicher Lauf löst fertig gepackte Artikel automatisch von ihren Plätzen und gibt sie damit zügig wieder frei.

Kommissionieren mit dem Scanner statt mit dem Gedächtnis

pakaneo bündelt offene Aufträge zu einer Pickliste, reserviert dafür konkrete physische Stücke – datenbankseitig gesperrt, damit sich zwei Mitarbeiter nie dasselbe Stück greifen – und berechnet die optimale Laufreihenfolge über die Lagerkoordinaten.

Am Gerät läuft es so: Lagerplatz-Barcode scannen (Bestätigung, dass der richtige Platz angefahren wurde), Artikel-EAN scannen (der Artikel wechselt in picked), weiter zum nächsten Platz. Vier Verfahren stehen zur Wahl:

Single Order Picking

Aufträge mit genau einem Artikel – einmal picken, einmal packen, Papiere und Label erscheinen automatisch. Das schnellste Verfahren.

Multi Picking

Mehrere Artikel je Auftrag: erst alles picken, dann am Boxregal vor der Packstation den Aufträgen zuordnen.

Rollende Kommissionierung

Der Auftrag wird schon beim Picken einer Box auf dem Kommissionierwagen zugeteilt. Kommissionierwagen sind eigenständig verwaltbar.

Direct Picking (einstufig)

Artikel scannen, direkt ins Paket, Label scannen, fertig. Danach läuft ein Countdown und der nächste Auftrag erscheint ohne Mausklick.

Dazu Sonderwege für Auslandsaufträge (mit Zoll- und Proformadokumenten) und für personalisierte Produkte (Design-PDF). Picklisten lassen sich vor dem Start begrenzen und filtern: maximale Auftragszahl, maximale Artikelzahl, maximales Gewicht – sowie nach Kunde, Carrier, Zielland und Tag.

Bestand, der stimmt

Jede Buchung – Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Reservierung, Pick, Packvorgang, Retoure – verändert den Bestand sofort. pakaneo unterscheidet dabei sauber zwischen physischem, reserviertem, verkaufbarem und Sicherheitsbestand; an den Verkaufskanal gemeldet wird der verkaufbare Nettobestand. Zusätzlich zur laufenden Meldung gibt es einen nächtlichen Vollabgleich und eine Schaltfläche „Bestand jetzt abgleichen" mit Statusanzeige.

Inventur ohne Betriebsstillstand

Gezählt wird boxweise: Lagerplatz scannen, Bestand erfassen, Differenz buchen. Das lässt sich über das Jahr verteilen, statt das Lager für einen Stichtag zu schließen. Zusätzlich gibt es eine Verwaltungsansicht für die Inventurstände je Lagerplatz.

WMS oder ERP?

Dein ERP verwaltet Belege, Kunden und Buchhaltung. Ein WMS verwaltet den physischen Warenfluss im Lager. Die meisten Betriebe brauchen beides – pakaneo ersetzt dein ERP nicht, sondern übernimmt den Teil, den ERP-Systeme traditionell schwach abbilden: den Weg der Ware durchs Regal. Angebunden wird dein ERP entweder über eine der fertigen Integrationen (Billbee, JTL Fulfillment Network) oder über die REST-API.

Wareneingang, der Überverkäufe verhindert

Anlieferung erfassen – die Artikel entstehen im Status inbound. Erst beim Einlagern, wenn Artikel- und Lagerplatz-Barcode gescannt werden, wechseln sie in den Status fulfillable und werden an deinen Verkaufskanal gemeldet. Ware, die noch auf der Rampe steht, kann so nicht überverkauft werden. Seriennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum und Chargennummer sind optional je Produkt aktivierbar und werden pro Stück erfasst.

Retouren, die zurück ins Lager finden

Retouren werden erfasst und direkt wieder eingelagert. Das Retourenlabel läuft über deinen Carrier, mit eigener Retourenadresse. Der Status ist auch im Kundenportal deiner Mandanten und über die API einsehbar – niemand muss telefonisch nachfragen, wo die Rücksendung gerade steht.

Versandlabel ohne Portalwechsel

DHL (Paket, Warenpost, International, Warenpost International, Europaket), GLS (Parcel, Express), DPD (Classic, Express) und FedEx sind direkt angebunden – mit deinen eigenen Carrier-Verträgen und Abrechnungsnummern. Dazu Zoll- und Proformadokumente für Sendungen außerhalb der EU und eigene Packregeln je Mandant: ob Lieferschein, Rechnung oder Retourenlabel gedruckt werden.

Für wen sich pakaneo eignet

Für Onlinehändler mit eigenem Lager, die den Punkt erreicht haben, an dem eine Person das Lager nicht mehr im Kopf haben kann. Und für Fulfillment-Dienstleister, die mehrere Kunden in einer Instanz bedienen wollen – mit getrennten Beständen, eigenen Versandregeln je Mandant und automatisierter Abrechnung nach Einlagerungen, Picks und Versandkosten.

Ein Preis. Alle Funktionen.

249 € im Monat inklusive 2.500 gepackter Bestellungen, danach 0,10 € je weiterer. Einrichtung aktuell kostenlos. Hosting in Deutschland.

Preise im Detail ansehen

Häufige Fragen zur Lagerverwaltungssoftware

Direkt angebunden sind Shopify, Billbee und das JTL Fulfillment Network. Über Billbee erreichst du zusätzlich alle Kanäle, die Billbee selbst anbindet. Jedes andere System verbindest du über die dokumentierte REST-API – Produkte, Aufträge, Bestände, Tracking und Retouren sind vollständig darüber erreichbar.

DHL (Paket, Warenpost, DHL International, Warenpost International, Europaket), GLS (Parcel, Express), DPD (Classic, Express) und FedEx. Dazu reine Adressetiketten. Du nutzt dabei deine eigenen Carrier-Verträge und Abrechnungsnummern.

Ja, von Grund auf – und ohne Aufpreis. Jeder Kunde ist ein eigener Mandant mit getrennten Produkten, Beständen und Aufträgen, eigenen Versand-, Pack- und Zollregeln, eigener Absenderadresse und eigenem Login. Die Zahl der Mandanten ist nicht begrenzt.

Ja – jeder Standort bekommt eine eigene Instanz unter eigener Adresse. Das trennt Layout, Packbereiche, Versandregeln und Zugriffsrechte sauber und sorgt dafür, dass ein Update oder eine Lastspitze an einem Standort den anderen nicht berührt.

Nein. pakaneo läuft als Cloud-Anwendung im Browser, gehostet in Deutschland. Du brauchst im Lager stabiles WLAN, ein Endgerät mit Browser, Barcodescanner und einen Etikettendrucker. Um Betrieb, Updates und Backups kümmern wir uns.

Sieh pakaneo an deinem eigenen Lager

In 30 Minuten zeigen wir dir pakaneo anhand deiner Prozesse – nicht anhand einer Demo-Datenbank.

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