Ein WMS war lange ein Projekt: Lizenz, Server, Beratertage, Einführungsphase. pakaneo ist ein Zugang. Sie melden sich an, bilden Ihr Lager ab, binden Ihren Kanal an – und arbeiten ab dem ersten Auftrag strukturiert.
Eine Bestandsliste sagt Ihnen, wie viel Sie haben. Ein Warehouse Management System sagt Ihnen, wo es liegt, wer es zuletzt angefasst hat und in welcher Reihenfolge Ihre Mitarbeiter heute durchs Lager laufen sollten. In pakaneo hat jedes einzelne physische Stück eine eigene, lebenslange ID und einen Status – vom Wareneingang über Einlagerung, Reservierung, Pick und Packvorgang bis zum Versand. Der Unterschied wird ab dem Punkt spürbar, an dem eine Person das Lager nicht mehr im Kopf haben kann.
Sie tragen die Hallenmaße in Zentimetern ein und bauen darin Straßen (Gänge), Bereiche (Regale) und Lagerplätze – links und rechts des Gangs, per Drag & Drop auf dem Grundriss. Jeder Lagerplatz bekommt automatisch einen eindeutigen Barcode aus einem fortlaufenden Nummernkreis; die passenden Etikettenvorlagen als Data-Matrix-Code liefern wir mit. Genau diese Koordinaten sind später die Grundlage der Laufwegberechnung – deshalb lohnt es sich, einmal mit dem Laserentfernungsmesser zu messen.
Lagerplätze lassen sich einzeln vom Picking ausnehmen und mit sprechenden Aliasnamen versehen. Sprechende Platznamen sind Absicht: Sie sind schneller vorlesbar und weniger verwechslungsanfällig als reine Zahlen.
Bei fester Platzvergabe blockieren Sie Fläche für Artikel, die gerade nicht da sind. Bei chaotischer Lagerhaltung nutzen Sie jeden freien Platz – und das System merkt sich die Zuordnung, weil beim Einlagern Artikel und Platz gescannt werden. Ergebnis: höhere Flächenauslastung, kürzere Einlagerzeiten, keine Einarbeitung auf ein Lagerlayout. Ein nächtlicher Lauf löst fertig gepackte Artikel automatisch von ihren Plätzen und gibt sie damit zügig wieder frei.
pakaneo bündelt offene Aufträge zu einer Pickliste, reserviert dafür konkrete physische Stücke – datenbankseitig gesperrt, damit sich zwei Mitarbeiter nie dasselbe Stück greifen – und berechnet die optimale Laufreihenfolge über die Lagerkoordinaten.
Am Gerät läuft es so: Lagerplatz-Barcode scannen (Bestätigung, dass der richtige Platz angefahren wurde), Artikel-EAN scannen (der Artikel wechselt in picked), weiter zum nächsten Platz. Vier Verfahren stehen zur Wahl:
Dazu Sonderwege für Auslandsaufträge (mit Zoll- und Proformadokumenten) und für personalisierte Produkte (Design-PDF). Picklisten lassen sich vor dem Start begrenzen und filtern: maximale Auftragszahl, maximale Artikelzahl, maximales Gewicht – sowie nach Kunde, Carrier, Zielland und Tag.
Jede Buchung – Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Reservierung, Pick, Packvorgang, Retoure – verändert den Bestand sofort. pakaneo unterscheidet dabei sauber zwischen physischem, reserviertem, verkaufbarem und Sicherheitsbestand; an den Verkaufskanal gemeldet wird der verkaufbare Nettobestand. Zusätzlich zur laufenden Meldung gibt es einen nächtlichen Vollabgleich und eine Schaltfläche „Bestand jetzt abgleichen" mit Statusanzeige.
Gezählt wird boxweise: Lagerplatz scannen, Bestand erfassen, Differenz buchen. Das lässt sich über das Jahr verteilen, statt das Lager für einen Stichtag zu schließen. Zusätzlich gibt es eine Verwaltungsansicht für die Inventurstände je Lagerplatz.
Ihr ERP verwaltet Belege, Kunden und Buchhaltung. Ein WMS verwaltet den physischen Warenfluss im Lager. Die meisten Betriebe brauchen beides – pakaneo ersetzt Ihr ERP nicht, sondern übernimmt den Teil, den ERP-Systeme traditionell schwach abbilden: den Weg der Ware durchs Regal. Angebunden wird Ihr ERP entweder über eine der fertigen Integrationen (Billbee, JTL Fulfillment Network) oder über die REST-API.
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen pakaneo anhand Ihrer Prozesse – nicht anhand einer Demo-Datenbank.
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